Besuch der Biomethananlage in Mühlacker

Unterwegs

Teilnehmer an der Besichtigung

Bio – Erdgas. Die Grüne Energie

Am Donnerstag, 28.April 2011 konnte Rolf Becker, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Sulzfeld interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Sulzfeld und Umgebung zum Besuch der Biomethananlage in Mühlacker unter dem Motto:

„Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen im Einklang mit der Natur“

begrüßen.

In Mühlacker auf der Biogansanlage wurden wir vom Betriebsleiter Herrn Harald Jaggy willkommen geheißen.

Zunächst referierte Herr Jaggy sehr kompetent und sachkundig über die Gründe und den Zweck zum Bau dieser Anlage. Bauherr und Betreiber sind die Stadtwerke Mühlacker.

Der zukunftsweisende Vorteil der Biomethananlage Mühlacker ist die Veredelung des bisherigen Endproduktes „Biogas“ zu Biomethan, welches dann Erdgasqualität hat und in Form von erneuerbarer Energie in das Erdgasnetz der Stadtwerke Mühlacker eingespeist wird.

Die Anlage benötigt täglich ca. 80 Tonnen Biomasse. Die Rohstoffe sind generell alle ackerbaulich genutzten Früchte und Gräser. Auf der Biomethananlage Mühlacker kommen Maissilage, Gras und nicht für die Nahrungsmittelproduktion geeignetes Getreide zum Einsatz. Es bestehen mit den Landwirten langfristige Abnahmeverträge. Dabei wird großer Wert auf die in unserer Region traditionelle dreijährige Fruchtfolge gelegt. Damit soll das Entstehen von Monokulturen verhindert werden. Genveränderte Pflanzen werden auf der Anlage nicht angenommen. Neben den vielen positiven Aspekten einer Biogasanlage wurden aus den Reihen der Teilnehmer auch kritische Fragen gestellt. Dies waren unter anderen:
  • Wie wird verhindert, dass die Erzeugung von Biomasse zur Gasgewinnung die Erzeugung von Nahrungsmittel in den Hintergrund drängt?
  • Wird die natürliche Artenvielfalt einer Wiese durch Überdüngung und häufiges Abmähen begünstigt?
  • Wie hoch ist die Geruchsbelästigung dieser Anlage?
  • Ist die starke Verkehrsbelastung bei der Anlieferung der Biomasse für die Anlieger und für den übrigen Straßenverkehr erträglich?
  • Wird durch die Anlage eine positive Ökobilanz erreicht?
All diese Fragen konnte der Betriebsleiter fachkundig und fundiert beantworten. Bestehende Bedenken konnten teilweise argumentativ ausgeräumt werden. Den Abschluss bildete ein Besichtigungsrundgang durch die Biogasanlage. Dabei wurde der Besuchergruppe eindrucksvoll die Produktion des Biogases erläutert. Insgesamt betrachtet ist die Erzeugung von Biogas ein Mosaikstein bei der künftigen Energieversorgung der Haushalte und Betriebe durch alternative und regenerative Energiequellen. Die Fotos von der Begehung sind hier zu finden.
 
 

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