Besichtigung Stuttgart21

Allgemein

Besichtigung Stuttgart21

Informationsfahrt zur Baustelle „Stuttgart 21“

 

Mit zahlreichen Teilnehmern besichtigte der SPD Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen die Baustelle „Stuttgart 21“. Die Baustellenbesichtigung wird vom „Turmforum Bahnprojekt Stuttgart-Ulm“ angeboten.

 

Das Bahnprojekt, das "vielleicht" im Jahr 2025 abgeschlossen werden soll, enthält nicht nur die Erneuerung des Hauptbahnhofes, sondern auch die Entstehung von zwei neuen Stadtvierteln in der Landeshauptstadt. Ferner die Neubaustrecke bis Ulm mit der Anbindung des Flughafens und der Messe. Insgesamt sollen circa 60 Kilometern neue Tunnel unter der Stadt gebaut werden.

Die aktuelle Kostenschätzung beläuft sich aktuell auf 8 Milliarden Euro.

Über dieses Bahnprojekt wird seit Jahren heftig und kontrovers diskutiert. Es wurde abgewogen, welche Lösungsvarianten und Modernisierungen umgesetzt werden sollten. Bereits im Jahr 1994 wurde die Form des aktuellen Projektes verabschiedet und beschlossen.

 

Der bisherige bestehende Kopfbahnhof wird künftig zu einem Durchgangsbahnhof umgebaut. Die Anbindung des Hauptbahnhofes wird von beiden Seiten und von je zwei zweigleisigen Strecken möglich sein. Diese werden in acht Bahnsteiggleise münden. Der Flughafen und die Messe werden mit zwei neuen Bahnstationen besser zu erreichen sein.

 

Im Turmforum wurde ein Modell des neuen Bahnhofes und des neuen Stadtteiles präsentiert. Auf dem illuminierten Glasboden in einem weiteren Stockwerk wurden anhand des Stuttgarter Stadtplanes der Verlauf der künftigen Schienenführung und die Lage der neuen Tunnel dargestellt.

Mit einem Kleinbus und zu Fuß wurde die Gruppe an viele interessante Stellen der Baustelle geführt.

Nicht ungeachtet blieben die Informationen bezüglich der Schwierigkeiten, die ein Projekt in dieser Dimension mit sich bringen.

Unter anderen wurden folgende Beispiele genannt:

Die Beschaffenheit des Untergrundes stellt eine große Herausforderung an die Bauausführung dar. Das Risiko liegt an dem, in manchen Bereichen der Tunnelstrecke, vorhandenen Anhydritgestein.

Der Baustellenlärm stellt für unmittelbar an der Baustelle wohnende Bürger ein großes Problem dar. Durch Lärmschutzwände und tageszeitliche Begrenzung der Arbeiten soll der Lärm auf ein erträgliches Maß reduziert werden.

Den Belangen des Natur- und Umweltschutzes hat man mit hohem finanziellen Aufwand ebenfalls Rechnung getragen wurde uns versichert.

Es war eine sehr interessante und informative Besichtigung einer Großbaustelle.

Die Möglichkeit sich positiv als auch negativ über die Sinnhaftigkeit der Baumaßnahme zu äußern wurde von den Teilnehmern/innen rege wahrgenommen.

Ein besonderer Dank geht an Hartwig Panzer, der die Informationsfahrt in vorbildlicher Weise organisiert hat.

 
 

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